Auf der Alm_Das Leben einer Hirtin

Das ist Laura. Sie verbringt zu diesem Zeitpunkt bereits seit 7 Jahren die Sommermonate als Hirtin auf einer Alm. Sie betreut die Kühe und Schafe von Bauern aus der Gegend. Diese bringen ihre Tiere über die Sommermonate auf die Almen, wo sie frei und ohne Stall leben und von einem Weidegebiet zum anderen wandern können.
Laura geht täglich – einmal in der Früh und ein zweites Mal am Nachmittag, und das bei jeder Witterung – alle Weidegebiete ab. Sie sucht die Tiere, zählt sie und hilft, wenn sich eines zum Beispiel im Nebel verirrt oder zwischen Felsen eingeklemmt hat. Sie schaut auch besonders nach den Kühen und Schafen, die Junge erwarten.

Hier bringt Laura einer nach einer Geburt von Zwillingen schwachen Kuh Futter, vermengt mit homöopathischen Tropfen.

Das ist Josef. Ursprünglich von den Kanarischen Inseln kommend begleitet er Laura schon seit einigen Jahren auf die Alm.

Josef findet es toll hier. Mäuse jagen ist ein guter Ausgleich zum Stadtleben während des restlichen Jahres.

Ein Suchbild. Laura, Josef und Kuh.

Das Ganze spielt in der wunderschönen Gegend von Altaussee.

Lauras Hütte. Schon recht komfortabel – trotz Plumpsklo und Holzofen und ein bisschen Elektrizität für das Notwendigste durch ein nicht immer funktionierendes Stromaggregat. Die alte Hütte war viel kleiner. Eine Lawine hat sie ein Jahr zuvor zerstört. Gemeinsam haben die Bauern eine neue Hütte für Laura gebaut.

Nach einem Rundgang, der schon ein paar Stunden dauern kann, ziehen sich Laura und Josef in die warme Hütte zurück. Warm ist sie natürlich erst nach dem Einheizen im Holzofen.

Laura informiert einen Bauern über den Gesundheitszustand seiner Tiere. Am Fenster gibt´s am ehesten Empfang.

Kontrastprogramm: Hollywood auf der Alm.

Laura mit einer ihrer Begleiterinnen über den Sommer.

Die Madonna del Belvedere von Raffael.

Einer der Bauern, für die Laura die Kühe hirtet.

Laura bespricht sich mit den Bauern über den Auftrieb einer weiteren Gruppe von Jungrindern.

Ich bleibe lieber auf Sicherheitsabstand ;)

Auf der Alm ausgetauschte Zärtlichkeiten.

Immer mit dabei: Josef.

Wer ist hier die Chefin?

Lauras Rundgänge finden bei jedem Wetter statt.

Ein Zaun muss repariert werden.

In der Hütte.

Anfang Juli liegt an manchen Stellen in Lauras Gebiet noch Schnee.

Eine Kuh hat ihr krankes Kalb in einem Dickicht versteckt, um auf Futtersuche gehen zu können.

Eines von zwei Zwillingskälbern. Ihr Brüderchen ist vergangene Nacht gestorben. Sie ist auch sehr schwach.

Das Kälbchen wird ins Tal gebracht, um es dort im Stall besser pflegen zu können.

Der Zustand des Kälbchens verschlechtert sich.

Auch das zweite Kälbchen hat die Zwillingsgeburt nicht überlebt.

Leider gehören auch solche Momente zum Leben einer Hirtin.

Der Alltag geht weiter.

Ich wollte schon immer auf die Alm.

Die Chance bekam ich, als ich Laura und Josef im Zuge der Entstehung eines Fotobuches, für das ich Hunde in einer ganz speziellen Situation portraitierte (http://www.edition-ausblick.at/gallery/christine-klell-cornelia-bohm-when-dogs-poop/) kennenlernte.

Insgesamt 2 Mal habe ich die beiden während eines Sommers besucht. Das sind Impressionen von meinem ersten Besuch, Anfang Juli und somit eher am Anfang der HirtInnensaison.